Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten, 1Kor 15,33

Experten der Humanmedizin und der Gesundheitsbranche empfehlen Vorsorge und regelmäßiges körperliches Training, um die Risiken von Erkrankungen zu minimieren. Manchmal bringen diese gezielten Praktiken sogar bisher unerkannte Symptome einer Erkrankung, die sich im Entstehen befindet, hervor. Wenn wir diese einfachen aber sinnvollen Praktiken vernachlässigen, treiben wir jedoch ein gefährliches Spiel mit unserer Gesundheit.

Der Apostel Paulus ermahnt die Nachfolgenden des Herrn Jesus Christus liebevoll und behutsam davor, bewährte christliche Praktiken zu vernachlässigen. Solche Nachlässigkeit und Unachtsamkeit wird unsere unerlässlich wichtige Gemeinschaft mit Gott in Gefahr bringen und kann diese sogar erlöschen lassen. Einige gefährliche Bereiche, für die dies besonders zutrifft, sind:

a. Wenn Menschen eine enge Gemeinschaft mit der Welt eingehen (Jakobus 4,4)
Der Autor des Jakobusbriefs warnt uns davor, vollständig weltlich zu werden und damit das Wesentliche des Lebens zu vernachlässigen. Wenn wir den einladenden Ruf Gottes vollends ignorieren, dann ist das wie Glückspiel mit der eigenen Seele zu betreiben und bedroht unsere Spiritualität: „Freundschaft mit Gott ist Feindschaft mit der Welt“ ist die Kernaussage und der Ausruf im Jakobusbrief, der den Namen des Bruders Jesu trägt. Der Sog von Genuss, exzessiver Unterhaltung und Ablenkung, Selbstgerechtigkeit und Sorglosigkeit kann uns langsam aber sicher von unsere Gemeinsacht mit Gott abdriften lassen.

b. Wenn Menschen einen selbstzentrierten Lebensstil pflegen (Römer 2,8)
Viele Menschen denken über das Leben ohne Einbeziehen der anderen nach. Sie suchen immer Situationen, in denen ihnen Opportunismus einen Vorteil verschafft und andere in eine unterlegene Lage bringen. Ihre Lebensführung wird damit uninteressant, sogar langweilig und ihr mangelt an Bedeutsamkeit. Früher oder später erkennen sie, dass Besitz, Reichtum, Ruhm und Prominenz nicht die Zufriedenheit herbeiführen, die sie eigentlich suchten. Auch Christen haben sich auf die „unfruchtbaren Werk der Finsternis“ eingelassen (Eph 5,11). Die Freude an christlicher Gemeinschaft, das Ausstrecken der Hände in Gemeinschaft und Gastfreundschaft vergeht zusehends und sie werden Opfer derjenigen, die „Winden nachjagen“. Jedoch ist es Jesus, der Leben im Überfluss bietet. Dein Leben an den Christus zu geben, ist der erste Schritt,um den Heiligen Geist einzuladen, dich anzuleiten und einen Weg aus einem selbstsüchtigen Leben zu finden. Er leitet uns dazu an, unsere Bedürfnisse (die Gott versprochen hat zu erfüllen) von unseren Wünschen (welche etwa die Schwäche beinhalten persönliches Glück in Materialismus zu finden) zu unterscheiden.

c. Wenn wir ein Leben ohne Vergebung führen und Undankbarkeit uns auffrisst (Eph 4,32)
Wenn wir mit Menschen zusammen sind – in der Familie, mit Freunden, Kollegen, Leuten auf dem Weg zur Arbeit, Besuchern in unserer Kirche, Schwestern und Brüdern – dann kann es vorkommen, dass wir jemanden verärgern. Der Bewährungsfall für unseren Glauben und unsere Liebe für Gott und die Aufgabe, das Licht der Welt zu sein und das Salz der Erde (Matt 5,13-14) umfasst tatsächlich wie weit wir willens sind anderen zu vergeben, und in vielen Fällen Rachegefühle, Beleidigungen und Abwertungen sowie verletzendes Verhalten zu vermeiden, welches immer zugleich einen Schmerz, das Leiden des Heiligen Geistes, in uns auslöst und nicht Genugtuung zu verschaffen geeignet ist:

Der Ausweg:
Der Herr Jesus Christus sagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. (Joh 14,6)
1. Gib dich ganz Gott hin und gestehe ein, dass du ohne ihn verloren, verzweifelt und elend bist. Er weiß einen Weg, er ist die Tür und er ist der Erlöser. Er liebt dich so wie du bist.

2. Suche danach ihn zu kennen, durch regelmäßiges Lesen der Heiligen Bibel und dadurch das Beten zu lernen. Fang einfach irgendwann und irgendwo an und wähle die Art und Weise, mit der du dich gut fühlst und die es dir erlaubt zu sprechen.

3. Lerne Versuchungen zu widerstehen, die einen Rückfall in dein altes Leben von Hass, Vergebungslosigkeit und Sünde bedeuten würden.

4. Finde eine christliche Kirche, zu der du gehen kannst, sodass du in den Dingen Gottes wachsen kannst – eine Kirche, die das Aufbauen der Gemeinschaft mit Gott betont und genauso das Aufbauen der Gemeinschaft mit anderen und das Wandeln in Gerechtigkeit und im Geist. Denke immer daran dass Gott der „Belohner ist derer, die ihn suchen“ (Hebr 11,6).

Als erlöste Kinder Gottes sollten unsere Gedanken und die Herzenshaltung verändert in das Wesen Christo sein.
Der tägliche Umgang, regelmäßiges Gebet und treue Gemeinschaft mit dem Herrn machen uns möglich, eine veränderte neue Lebensausrichtung zu erleben.
Durch Gottes Wort verändern sich unsere Gedanken, unser Verhalten und Handeln. Das bringt uns in eine Gefühlsstabilität, gibt uns inneren Frieden und einen Gott wohlgefälligen Charakter. Unser Leben wird mit wahrer Freude erfüllt und tiefer Glauben hilft uns, die Herausforderungen des Lebens, Probleme und Umstände siegreich durchzustehen.
Wir lernen unser Denken, Handeln und Entscheiden zu Gottes Verherrlichung positiv auszurichten.
Unser Charakter und unsere Ausstrahlung ist der Ausdruck unseres Denkens und Glaubens.
Die Gedanken beeinflussen unser Reden und Handeln.
Matth. 12:34 „Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.“
Mögen wir denken, handeln, sprechen, entscheiden und dienen wie Jesus Christus unser HERR es tun würde!
Unser Verhalten wird unsere Herzenshaltung offenbaren.
Ja, die Herzenshaltung ist wichtiger, als ein Verhalten, welches wir anstreben.
Mögen wir in einer Gott wohlgefälligen Herzenshaltung ein siegreiches Leben führen, verändert in SEIN Wesen.

Rev. Dr. Kingsley Arthur

Die Kraft des Gebetes

Ich sage euch: Wenn ihr Gott um etwas bittet und darauf vertraut, dass die Bitte erfüllt wird, dann wird sie auch erfüllt. Markus 11:24
Gebet ist nicht ein sinnloses murmeln von Wörtern, welche mechanisch geäußert werden auf einer grundlos, glaubenslos und hoffnungslosen Art. Gebet ist einfacher Glaube, ein Ausrufen in natürlicher und geistlichem Vorrecht durch göttliche Gnade mit einem demütigem Herzen
Gebet stärkt den Glauben an Gott und Gott hält sich an SEIN Wort.
Wie auch immer Gebet aussieht, muss es im Glauben zu Gott geäußert werden. Jeder Unglaube in unserem Herzen muss verschwinden, jedes skeptische Urteilen darf keinen großen Boden im Zentrum unseres Herzens haben. Nur der entschlossene Glauben allein wird sehen, dass jeder Berg kleiner wird, Täler gefüllt , und krumme Wege werden durch den Namen Jesu gerade.
Glaubenvolles Gebet bringt Behagen der Gedanken und einen vollkommenen Frieden ins Herz durch unseren hohen Priester nach der Verordnung von Melchesedik (Hebr. 4:14-15).
Jesus bewirkt in unserem Leben das intensive geistliche Verlangen des Herzens. Und so kommt auch die Antwort unserer Gebete gemäß dem Willen Gottes. Glauben, welcher echt und unerschüttlich ist, wird von Gott gesehen und angenommen. Wie auch immer Gebete geäußert werden, heftig, still oder anhaltend, auch unser Gebet in der Kammer wird niemals die Frische verlieren.
Daniel schloss das Maul des Löwen mit Gebet. Paulus erlebte die Bekehrung von Nationen durch Gebet. Elias Gebet schloss und öffnete den Himmel, sodass es nicht mehr regnete bis er widerrief. Jesus wurde durch das Gebet verklärt (in Gottes Dimensionen erhoben). Betende Christen sind kraftvolle Christen. Wenn wir erlauben, dass Verzagtheit, Kleinmut und Schwäche in unserem Gebetsleben sind, dann wir unser christliches Wachstum blockiert. Ein kontinuierliches Beten verstärkt unseren Glauben. Gebet ist der Schlüssel zu Gottes Herzen.